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Frei Alberto Schule,
Brasilien
Kontakt: Hans
Gels, johanngels@aol.com
Die Voraussetzung für eine menschenwürdige
Zukunft ist die Tatsache, dass Kinder lesen, schreiben und rechnen
lernen können. Die Verantwortlichen des Staates haben aber kein
Interesse daran, dass die arme Bevölkerung diese Fähigkeit
erlangt.
Die Frei Alberto Schule in Sao Luis,
Brasilien, bietet 1078 Kindern die Möglichkeit die Vorschule
und die Grundschule zu besuchen. In einfachen Holz- oder Lehmhütten
mitten in den Favelas findet der Unterricht statt. Jeweils 30 Kinder
besuchen eine Klasse in einer der 15 Basisgemeinden. Ein großer
Anreiz, die Schule zu besuchen, ist das tägliche warme Essen,
das die Kinder bekommen - häufig die einzige Mahlzeit am Tag.
Die Kosten für dieses Essen
betragen pro Klasse 50 Euro in der Woche. Eine Lehrerin verdient 250
Euro im Monat.
An das Projekt gehen allgemeine
Spenden und der Überschuß aus dem Verkauf fairer Waren
durch die Projektgruppe. In den sonntäglichen Messen können
die Kinder ihre Opfergabe in eine besondere Opferschale auf
den Stufen des Altars geben. Diese Spende ist bestimmt für die
Anschaffung der in Brasilien vorgeschriebenen Schulkleidung. In der
Frei Alberto sind das einfache aber gleiche gelbe T-Shirts.
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