Impuls Nr. 159

Und doch: Etwas ist geblieben.

 

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns. Die Lichter sind verstaut, der Alltag hat uns wieder eingeholt. Termine füllen den Kalender, Routinen bestimmen die Tage.

Und doch: Etwas ist geblieben.
Die Tage werden wieder heller. Ganz langsam, fast unmerklich, gewinnt das Licht an Raum. Ein leiser Hinweis darauf, dass Gott auch im Gewöhnlichen gegenwärtig ist – nicht nur im Glanz der Festtage, sondern ebenso im Alltag unseres Lebens.
Wir sind unterwegs in einem neuen Jahr. Noch liegt vieles offen: Wege wollen gefunden, Entscheidungen getroffen, Chancen ergriffen werden. Vielleicht spüren wir auch Unsicherheit oder Müdigkeit. Umso wichtiger ist es, nicht allein zu gehen. Gott geht mit. Schritt für Schritt. Auch dann, wenn der Weg unklar ist, Schwierigkeiten den Weg versperren oder einfach noch die zündende Idee fehlt.
In der kommenden Fastenzeit sind wir eingeladen, unseren Weg bewusst mit Jesus zu verbinden. Unter dem Thema „Mit Jesus auf dem Weg“ laden wir in Linden und Dahlhausen herzlich zu ökumenischen Passionsandachten ein. Sie bieten Raum zum Innehalten, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Beten. Jesus kennt die Höhen und Tiefen des Menschseins. Er geht den Weg des Leidens – und eröffnet gerade darin neue Perspektiven des Lebens.
Möge diese Zeit uns helfen, unseren eigenen Weg neu auszurichten: achtsam für das Licht, das wächst, offen für neue Chancen und getragen von der Hoffnung, dass Gott uns begleitet – heute und an jedem neuen Tag.

 

Anja Rommert, Gemeindereferentin