Wir bekommen einen Aufzug - und das Gemeindeheim wird umgebaut

So viele kluge Menschen haben sich Gedanken gemacht! So viele Menschen in den Gremien, haupt- und nebenamtlich, haben ihre Aufgaben erfüllt! So viele Menschen mit Sachverstand haben sich eingebracht! Und jetzt ist es so weit:

Es kann losgehen! Der Aufzug kommt! Der Umbau kann beginnen.

 

Die Geschichte des Projekts ist bestimmt schon zwölf Jahre alt. Mit dem zunehmenden Alter vieler Besucherinnen und Besucher unseres Gemeindeheims, vor allem bei den regelmäßigen Treffen unserer Seniorinnen und Senioren beim WiSe-Treff, wurde es offensichtlich: Vielen fällt es schwer, die Treppen hinauf zum Gemeindesaal zu bewältigen. Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hat keine Chance, an den Veranstaltungen der Gemeinde dort teilzunehmen. Und Getränkekisten schleppen vom Keller bis ins Obergeschoss für die Helfer macht auch keinen Spaß. Fazit: Ein Aufzug muss her!

Seit Jahren nun haben sich etliche Ehrenamtler um das Projekt gekümmert. In AGs und Gremien wurde getagt, geplant und hin und her überlegt. Etliche Spenden gingen ein, etliche Sponsoringaktionen wurden durchgeführt, und schlussendlich werden erhebliche Mittel aus Pfarrei und Bistum eingesetzt, um das Riesenprojekt zu stemmen. Der unvermeidliche Amtsschimmel wurde in Trab gesetzt, Entwürfe und Pläne wurden eingereicht, Anträge bei den Baubehörden gestellt, und jetzt ist es soweit: GRÜNES LICHT für unser großes Projekt!!!

Was wird denn nun alles im und ums Gemeindeheim herum passieren?

Ein erster genehmigter Bauantrag umschließt den in Deutschland leidlich bekannten, aber absolut erforderlichen Bereich des Brandschutzes inklusive Türen, Brandschutz-Abschottungen, Neuziehung von Mauerwerken usw., die Installation zweier Fluchtwege aus den Kellerräumen, Nutzungsänderung von Kellerlagerungsräumen zu Gruppenräumen und die Tieferlegung von vorhandenen Kellerräumen, da die notwendige Raum-Deckenhöhe bislang nicht gegeben war, um sie als Gruppenraum nutzen zu können.

Im zweiten, nun aktuell ebenfalls genehmigten Bauantrag handelt es sich im Wesentlichen um das eigentliche Aufzugsprojekt und die dadurch erforderlichen Umbauten an Toilettenräumen.

Ein Architekturbüro aus Hagen nimmt alles Weitere in die Hand: Planung der baulichen und elektrotechnischen Maßnahmen, Ausschreibungen, Neugestaltung des Außengeländes, Aushubarbeiten und und und … - Der geneigte Leser merkt: Es geht los, wir kommen aus den Startlöchern, aber es handelt sich nicht um einen Sprint, aber auch nicht mehr um die Langstecke. Auf mittlere Perspektive können wir uns auf rundum verbesserte Bedingungen im Gemeindeheim freuen – und endlich auf einen von außen zugänglichen Aufzug von der Kellergeschossebene bis ins Saalgeschoss.

Ein Riesen-Danke-Schön an all die Menschen, die das mit hartnäckigem Eifer, Sachverstand und unendlich vielen Arbeitsstunden ermöglicht haben!

Piktogramm AUFZUG

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Bild unseres Gemeindeheims im Frühjahr von Süden her

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